Moria – Appell für Menschlichkeit

Ginge es um unseren Spargel, die 12.000 Geflüchteten aus Moria wären längst in Deutschland angekommen. Menschlichkeit und der letzte Funke Grundwerte aber reichen nicht mehr dafür aus, dass wir Menschen helfen die alles verloren haben. Menschen, die nicht vor zwei Tagen alles verloren haben, sondern Menschen die schon seit vielen Jahren vor dem physischen, psychischen und materiellem Nichts stehen. Syrer, deren Häuser und Familien weggebombt wurden. Afghanen, deren Frauen verschleppt, vergewaltigt oder in einer anderen Hölle gelandet sind. Kinder, die getrennt von ihren Eltern leben, weil diese in fürchterlichen Kriegen umgekommen sind oder gefoltert werden an versteckten Orten.

Für unseren Spargel haben wir vor wenigen Monaten eine Luftbrücke eingerichtet. Trotz gefährlicher Pandemie und eines fast europaweiten Lockdowns haben wir zehntausende Erntehelfer aus Südosteuropa eingeflogen, damit das weiße Gold pünktlich aus der Erde geholt wird und wir zarte Schnitzel mit Hollandaise und Neuen Kartoffeln verputzen können. Es ist also nicht so dass wir das nicht könnten, mal eben zehntausend Menschen innerhalb Europas zu bewegen.

Deutschland hat eine humanitäre und gesellschaftliche Pflicht, Deutschland hat ein Grundgesetz und wir haben Grundwerte die es zu verteidigen gilt.
Wir dürfen nicht nur Ausländer aufnehmen die Spargel stechen, unsere Betriebe putzen, Fleisch zerlegen, Pakete ausfahren oder diese Wirtschaft irgendwie anders am laufen halten. Wir müssen zu jeder Zeit auch humanitär agieren.

Wir haben nicht nur eine Verantwortung gegenüber unseren Schnitzeln, den neuen Kartoffeln oder der Sauce Hollandaise. Es geht nicht nur darum Ausländer oder Geflüchtete in dieses Land zu holen, wenn es uns hilft oder am Ende lecker werden könnte. Es geht darum Menschen in Not zu helfen und niemand könnte das besser als eine der reichsten Industrienationen. Als dieses Deutschland, dessen größtes Problem im Moment frustrierte und dumme Menschen sind die keine Maske tragen mögen und Angst vor 5G haben.

Wir appellieren für mehr Menschlichkeit, wir appellieren für ein glückliches Leben eines jeden Kindes und wir appellieren an unseren Bundesinnenminister endlich mal sein verstecktes Herz rauszuholen.

Lasst uns nicht vergessen dass es sich in Moria um Menschen handelt in deren Adern das gleiche Blut fließt, die Gefühle, Schmerz und Ängste haben. Die gleiche Spezie Mensch, es gibt keinen Grund dass diese Menschen anders behandelt werden als wir Deutschen.

In unserem Grundgesetz steht nicht dass unser Spargel vor dem Gesetz gleich ist. In unserem Grundgesetz steht:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“

So einfach ist das. Lasst das Leben für alle Menschen ein Ponyhof sein, ab sofort bitte auch für alle Menschen aus Moria.

Gegen Rassismus!

Tagtäglich werden Menschen auf der ganzen Welt wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert. George Floyd wurde vor vielen Augenzeugen Opfer von Polizeigewalt und vor laufender Kamera ermordet. Rassismus ist für viele Menschen Alltag und es gilt tagtäglich dafür zu kämpfen, dass das irgendwann nicht mehr so ist. Es gibt KEINEN Unterschied zwischen schwarzen und weißen Menschen, alle sind gleich. Nur auf Orangene würden wir herzensgerne verzichten.

Danke Bernd Höft, im Vorstand des Festkomitee Kölner Karneval, dass wir deine Zeichnung nutzen dürfen.

Pippi Langstrumpf erhält die Ehrenmitgliedschaft der KG Ponyhof e.V.

Voller Verehrung gratulieren wir Pippi Langstrumpf zu ihrem 75. Geburtstag. Wir verleihen Pippi Langstrumpf die Ehrenmitgliedschaft der KG Ponyhof e.V. für ihre Idee von Freiheit, Freundschaft, Abenteuer, Träumen, Witz und Fantasie. Pippi Langstrumpf hat uns inspiriert, ist Vorbild und bezaubert uns mit ihrer unbekümmerten und gerechten Persönlichkeit. Aussagen und Zitate gehören standardmäßig in jedes Grundgesetz der Welt. „Warte nicht darauf, dass die Menschen Dich anlächeln. Zeige ihnen wie es geht!“ Nur ein Beispiel von Hunderten, welches die Welt sicherlich ein kleines bisschen besser, schöner und bunter gemacht hat.

Pippi Langstrumpf erreichte die Nachricht von der Ehrenmitglidschaft am heutigen Morgen auf ihrem Landsitz in Bullerbü. Mit dem kleinen Onkel und Herrn Nilsson saß sie gerade beim Frühstück und aß Spaghetti. Sie nahm die Auszeichnung freudig mit den folgenden Worten entgegen: „Ein Brief! Für mich! Ein brichtiger Rief – ich meine: ein richtiger Brief? Den muss ich erst sehen, bevor ich es glaube. Ob Plutimikation oder Division – an so einem Tag soll man sich überhaupt nicht mit ‚ions‘ beschäftigen. Ich freue mich wie ein Spunk und möchte das ausprobieren mit der Mitgliedschaft. Ich bin reich wie ein Zauberer, wie soll ich das wissen, wenn ich es noch nie versucht hab? Ich hab niemals eine Mitgliedschaft gehabt, mit der ich es probieren konnte. Ich mag Ponys, ich muss es direkt Tommy und Annika erzählen.“
Herzlichen Glückwunsch Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf – Du Vorbild und starkes, mutiges und aufrichtiges Mädchen!